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Zeugnisübergabe der Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Kulturmanagement im Forum Jacob Pins

Am vergangenen Freitag durften die Studierenden der Fachschule für Wirtschaft, Schwerpunkt Kulturmanagement, ihre Abschlusszeugnisse im Forum Jacob Pins im Adelshof in Höxter in Empfang nehmen. Voller Stolz präsentierten Milena Bruns, Gregor Czaicki, Saskia Gieseke und Matthias Sprock ihre Nachweise, mit denen sie sich nun staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in bzw. Bachelor Professional in Wirtschaft nennen dürfen. Leider nicht teilnehmen konnten Christian Bökamp, Silke Jaouadi, Anne Koenen, Heidi Willig und Alexandra Wolke.

Drei Jahre lang haben sie sich nebenberuflich, abends und am Wochenende hauptsächlich mit betriebswirtschaftlichen Inhalten beschäftigt, die ihnen nun die Befähigung zur Belegung von Führungspositionen im Betrieb ebnen. Neben den kaufmännischen Zusammenhängen durften sie sich auch im kulturellen Bereich fortbilden, da das Schwerpunktfach Kulturmanagement sozusagen die spezielle Betriebslehre der Kulturbetriebe spiegelt. Doch damit nicht genug: die Studierenden mussten im wahrsten Sinne des Wortes nicht die Schulbank drücken, da dieses Weiterbildungsangebot eine Online-Qualifizierung ist: der reguläre Unterricht fand online statt. Ausschließlich die Prüfungswochenenden waren Präsenzzeiten in Brakel und an denen wurde den Studierenden insbesondere das vielfältige kulturelle Angebot unseres Kulturlandes Kreis Höxter nahegebracht: ein Besuch der Kulturgemeinschaft Beverungen, die Erkundung der Freilichtbühne Bökendorf und schließlich ein Besuch des Welterbes Corvey. Da war es nicht verwunderlich, dass die Zeugnisübergabe im Forum Jacob Pins nach einer interessanten und informativen Führung durch die Kuratorin Julia Diekmann stattfand. Bildungsgangleiter Marc-Alexander Gregor überreichte die Zeugnisse samt Rose an die stolzen Absolventen, während Klassenlehrerin Nadine Kohlbrock persönliche Worte und selbstverständlich herzlichste Glückwünsche verbunden mit den besten Wünschen für eine gute Zukunft überbrachte.


Corona und Hygge – meine Zeit in Norwegen

von Joy Dressen

Vom 20. Januar bis zum 19. Juni 2021 war ich in Norwegen, genauer gesagt in Oslo. Dort konnte ich, dank des Erasmus Programmes, im deutsch-norwegischen Kindergarten als Erzieherin im Anerkennungsjahr viele neue Eindrücke sammeln. Eingesetzt wurde ich in der Gelben Gruppe. Dort warteten 18 Kinder im Alter von 3-5 Jahren auf mich. Unterstützt wurde ich von 3 Kolleg*innen, an die ich mich jederzeit wenden konnte.

Der Start in Oslo war ungewöhnlich, da ich erstmal in Quarantäne musste und nicht viel von der Stadt sehen konnte. Zum Glück gingen die 10 Tage schnell vorbei. Nun hieß es umziehen. Vom Hotel ging es in das Zimmer der deutschen Gemeinde. Ich war erleichtert, dass es größer war, als es auf den Bildern gewirkt hatte. Hier konnte ich mich ebenfalls jederzeit an jemanden wenden, wenn ich etwas benötigte oder Fragen hatte.

Die ersten Tage im Kindergarten waren nicht so leicht, denn es gab das rote Niveau, welches bedeutete, dass ich nur mit einer Kollegin zusammenarbeitete und wir gemeinsam 9 Kinder betreuten. Meine anderen beiden Kolleg*innen waren mit den restlichen 9 Kindern in einem anderen Raum. So lernte ich also erstmal nur einen Teil der Kinder und Kolleg*innen kennen. Nach drei Tagen ging es wieder auf das gelbe Niveau, also alles umräumen und gemeinsam zurück in den Gruppenraum der Gelben Gruppe. Hier lernte ich dann alle Kinder und Kolleg*innen richtig kennen.

In der zweiten Woche war der Wochenplan wieder normal. Dies bedeutete Ausflugszeit. Montags geht die Gruppe auf einen kurzen Ausflug und dienstags auf einen längeren. Dann wird bei gutem Wetter sogar im Park gegessen und ausgeruht. Etwas, das ich aus den Kindergärten, in denen ich in Deutschland bisher gearbeitet hatte, gar nicht kannte. Es war eine großartige Erfahrung. So viel wie in Norwegen war ich zuvor noch nie mit einer Kindergartengruppe draußen. Auch bei Regen ging es nach draußen und zu sehen, wie viel Freude die Kinder dabei hatten in den Pfützen zu springen und zu laufen, war einfach wunderbar.

Es war kalt, sehr kalt, doch eine Kollegin lieh mir ihre Schneehose. Nun konnte ich endlich gemeinsam mit den Kindern den schneebedeckten Hügel runterrollen. Hier habe ich nochmal gelernt Kind zu sein und nicht zum Großteil nur zu beobachten oder Situationen künstlich herzustellen. Schon nach kurzer Zeit durfte ich viele Aufgaben selbst übernehmen. Allgemein wurde mir vom Team viel zugetraut und Vertrauen entgegengebracht.

In dieser Zeit bin ich persönlich ebenfalls gewachsen, ich bin viel gelassener geworden. Hygge ist ein tolles Konzept, welches ich hoffentlich in Deutschland beibehalten kann. Auch traue ich mir viel mehr zu. Besonders die Wochenthemen für die Morgenkreise haben meine Kreativität nochmals auf die Probe gestellt und mir gezeigt, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen spannenden Morgenkreis gestalten kann, an dem nicht nur die Kinder Spaß haben.

In meiner Freizeit konnte ich viel die Natur in Oslo erkunden. Aufgrund der Pandemie ging es leider nicht weiter weg, aber selbst in den 5 Monaten habe ich nicht alles auf meiner Liste abhaken können. Wer also denkt, Oslo wäre langweilig und man hätte schnell alles gesehen, der sollte nochmal genauer hinschauen. So habe ich kurz nach meiner Ankunft einen Wanderrucksack gekauft, damit es bei den Touren im Wald und auf die Berge etwas leichter wird. Wanderschuhe hatte ich zum Glück schon eingepackt.

Für Tage, an denen man vielleicht mal nicht allein irgendwo hin gehen möchte, gibt es die Teestube. Während meiner Zeit fand sie leider fast nur digital statt. Treffen gab es auf Abstand im Park. Es ist eine tolle Möglichkeit sich mit anderen deutschen Studierenden auszutauschen. Besonders da mich niemand besuchen konnte, war es eine willkommene Abwechslung außerhalb der Arbeit sich mit anderen zu treffen und auszutauschen.

Ich kann nur jedem empfehlen, der nach neuen Eindrücken und Inspirationen sucht, ein paar Monate in Norwegen zu verbringen. Mir hat die Zeit viel Positives gebracht und ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte. Ich werde auf jeden Fall nochmal zurückkommen, zwar nur als Besucher, aber es gibt da noch einige Facetten Norwegens, die ich noch erkunden möchte.

Meine Top Tipps: Der Botanischer Garten mit dem Naturkunde Museum und den Vettakollen mit toller Aussicht zum Wandern


Studierende der Fachschule Technik erhalten begehrtes „Siemens Zertifikat“

Elf Studierenden der Fachschule für Technik, Fachrichtung digitale Produktionstechnik am Berufskolleg Kreis Höxter, wurde vergangene Woche das Zertifikat: „Siemens Sinumerik Certificate“ im Beisein vom Abteilungsleiter Studiendirektor Hubertus Johlen durch ihren Fachlehrer Christian Kloidt überreicht.

Im Rahmen der „CNC – Trainingspartnerschaft“ zwischen der Siemens AG und dem Berufskolleg Kreis Höxter wurde ein 120-stündiges Training durchlaufen. In jeweils 60 Unterrichtsstunden stand das Bedienen und Programmieren Sinumerik Operate Fräsen 828/840 und Sinumerik Operate Drehen 828/840 auf dem Lehrplan. Die Studierenden erlernten anhand diverser Praxisbeispiele die Programmierung der neuen Werkzeugmaschinen, die Drehmaschine DMG NEF 400 und der Fräsmaschine DMG DMU 50, welche mit der Siemenssteuerung „Sinumerik“ ausgestattet sind. Für die Studierenden ist dieses Zertifikat eine wichtige, zusätzliche Qualifikation, um vor dem Hintergrund der voranschreitenden Industrialisierung auf dem Arbeitsmarkt dem Arbeitgeber gegenüber attraktiv zu bleiben.


Fachschule für Technik am Berufskolleg Kreis Höxter zieht Bilanz

Produktionstechnik wird digital

Fachschule für Technik am Berufskolleg Kreis Höxter zieht Bilanz

 

Qualifizierungsmöglichkeit in Brakel besteht seit mittlerweile über drei Jahren

 

Industrieunternehmen und auch die klein- und mittelständigen Unternehmen in der Region befinden sich im Wandel. Nicht nur die industrielle Entwicklung weiterer Technologien schreitet mit großem Tempo voran, sondern auch die Produktions- und Arbeitswelt ändert sich im globalen Zeitalter. Techniken, die früherer analog ausgerichtet waren, erleben eine zunehmende Digitalisierung. Die Maschinen der Produktionsketten sind miteinander vernetzt und die unterschiedlichen Abteilungen der Unternehmen tauschen über Cloudsysteme ihre Daten aus, um Erträge zu optimieren und am Markt bestehen zu können.

In vielen Unternehmen wird nicht mehr auf Lager produziert, die Herstellung der Produkte erfolgt auf Nachfrage oder nach tatsächlichem Bedarf. Auf neue Bedürfnisse des Absatzmarktes kann die Industrie 4.0 schneller und exakter reagieren.

„Dieser Wandel bei der Entstehung eines Produkts erfordert eine fortlaufende Weiterbildung der Facharbeiter hinsichtlich der sich ändernden Qualifikationsanforderungen“, erklärt Michael Urhahne, Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter. „Gefragt sind neben klassischen maschinenbautechnischen Fachkompetenzen zunehmend auch IT-Fähigkeiten, logisches und analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten sowie Prozess- und Selbstmanagement“, führt er weiter aus.

Die Mitarbeiter analysieren zunehmend Prozessdaten, steuern die Kommunikation und treffen eigenverantwortlich Entscheidungen. Auch gut ausgebildete Facharbeiter müssen sich kontinuierlich weiterbilden. So entstand die Idee, die Fachschule Technik mit dem innovativen Schwerpunkt digitale Produktionstechnik in Brakel einzurichten.

Urhahne: „Der Kreis Höxter ist geprägt durch eine Vielzahl von klein- und mittelständischen Unternehmen. Diese Unternehmen wollen wir durch unseren Schwerpunkt Digitale Produktionstechnik erreichen und sie unterstützen, auf die Anforderungen der neuen Produktionstechniken mit einer Weiterqualifizierung für ihre Fachkräfte und Auszubildenden zu reagieren.“ So entstand in enger Absprache mit Betrieben im Kreis Höxter der Entwurf für eine Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berufsbereitend für diese Anforderungen fit zu machen.

Nach sorgfältigen Vorbereitungen im Berufskolleg Kreis Höxter wurde die Fachschule für Technik in Brakel etabliert. Sie zielt auf die in den Bereichen Metall-, Elektro- und Informationstechnik ausgebildeten Fachkräfte und bringt Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik interdisziplinär zusammen. Die Lehrerinnen und Lehrer der drei Bereiche haben die Unterrichtsinhalte zusammengetragen und mit Vertretern der Unternehmen im Kreis, des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik in Paderborn und Professoren des Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo abgestimmt.

Nachdem das Schulministerium NRW die Fachschule als Schulversuch genehmigt hat, startete der erste Durchgang im Februar 2018. Der berufsbegleitende Bildungsgang umfasst acht Semester, wobei das siebte Semester schwerpunktmäßig als Praxissemester im Betrieb mit einer komplexen Projektaufgabe angelegt ist.

Die Studierenden der ersten Stunde sind zurzeit dabei, ihre entwickelten Ideen in Form der Technikerarbeit umzusetzen. Dabei werden sie von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet, die sich auf ideenreiche und innovative Ergebnisse freuen. Thematisch breit gefächert geht es z.B. um die Verbesserung der Qualitätssicherung, die frühzeitige Identifizierung von Schwachstellen in Produktionsketten und die Anbindung an Cloudsysteme, um die gesammelten Daten an mehreren Standorten der Firmen auswerten zu können.

Die Studiendirektoren Hubertus Johlen und Gunnar Leiweke haben die Studierenden Melvin Daum und Steffen Nutt in der Firma VAUTH-SAGEL besucht, die dort das Zwischenergebnis ihrer Arbeit vorstellten. Ihr Projekt trägt den zukunftsweisenden Namen „VS Smart Maintenance“. Es handelt sich hierbei um ein datenbankbasiertes Verwaltungssystem für betriebsinterne Fertigungshilfsmittel und deren Ersatzteile. Die Digitalisierung dieser betrieblichen Vorgänge soll die Instandhaltung und Instandsetzung planungssicherer machen. So sollen Maschinenstillstände aufgrund von Ersatzteilmangel vermieden werden. Geplant ist zudem die Einrichtung eines großen Ersatzteillagers, in dem mittels des entwickelten VS Smart Maintenance jedes Ersatzteil innerhalb von Sekunden gefunden werden kann.

Die Facharbeit stellt einen wichtigen Schritt in Richtung „Staatlich geprüfte Technikerin/ staatlich geprüfter Techniker“ dar. Dieser Abschluss ist bundesweit anerkannt.

Der nächste Jahrgang soll nach den Sommerferien am 18.08.2021 starten. Der Unterricht erfolgt berufsbegleitend dienstags und donnerstags am Abend und an jedem zweiten Samstag.

Einzelheiten können der Homepage des Berufskollegs (www.bkhx.de) entnommen werden. Der Leiter des Bildungsgangs, Hubertus Johlen, nimmt gerne Anfragen über die E-Mailadresse johlen@bkhx.de entgegen. Da eine Informationsveranstaltung in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht durchgeführt werden kann, können individuelle Beratungstermine vor Ort in Brakel und über Telefon oder Videochat vereinbart werden. Der Anmeldezeitraum für die Fachschule läuft bis zum 30. Juni 2021. Das Team der Fachschule freut sich auf viele, neue und erfolgreiche Projekte.

Melvin Daum (links) und Steffen Nutt (rechts) bei der Präsentation ihres Demonstrators, einem Modell des geplanten Lagers für Ersatzteile.
Melvin Daum erklärt den Aufbau und die Funktionsweise des entwickelten Programms. Fotos: Hubertus Johlen

Informationsveranstaltung zum Studiengang Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Kreis Höxter als ONLINE-LIVE-EVENT – seien Sie LIVE via Internet dabei!

Informationsveranstaltung zum Studiengang Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Kreis Höxter als ONLINE-LIVE-EVENT – seien Sie LIVE via Internet dabei!

Mit einem Fachschulstudium am Berufskolleg Kreis Höxter mit dem Schwerpunkt Absatzwirtschaft (Marketing) als Präsenzstudiengang in Höxter oder mit dem Schwerpunkt Kulturmanagement als Onlinestudiengang wird berufsbegleitend und praxisorientiert der qualifizierte Abschluss „Staatlich geprüfte Betriebswirtin“ bzw. „Staatlich geprüfter Betriebswirt“ erworben. Ziel dieses Bildungsgangs ist es, notwendige Kompetenzen zur Übernahme von betrieblichen Führungsaufgaben und verantwortliche Tätigkeiten im Unternehmen zu entwickeln. Für alle Interessierte findet am

Dienstag, 01.06.2021 um 19.00 Uhr – fsw-live.bkhx.de

eine Online-Informationsveranstaltung statt.  Der Bildungsgangleiter Marc-Alexander Gregor und die Bildungsgangkoordinatoren Nadine Kohlbrock und Thorsten Schäfer sowie weitere Kolleginnen und Kollegen informieren über den Bildungsgang Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Kreis Höxter.

In einem modernen, anschaulichen, IT- und mediengestützten Fachunterricht werden in einer dreieinhalbjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung die notwendigen Handlungskompetenzen vermittelt, um den Bildungsgang erfolgreich abzuschließen. Nach einem bestandenen Examen darf man die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Betriebswirtin bzw. staatlich geprüfte Betriebswirt“ führen. Dieser Abschluss ist nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der gleichen Niveaustufe zugeordnet wie ein Bachelor-Abschluss. Zusätzlich erwirbt man den Ausbilderschein IHK (AdA nach AEVO). Durch Zusatzunterricht kann darüber hinaus die Fachhochschulreife erworben werden.

Der Studiengang wendet sich primär an Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung aus dem kaufmännischen Bereich. Durch Kooperationsvereinbarungen mit anderen Bildungsträgern ist es möglich, parallel zum Fachschulabschluss auch den Bachelorabschluss zu erwerben.

Die Fachschule folgt dem sogenannten BYOD-Prinzip (Bring Your Own Device). Das bedeutet, dass die Studierenden im Unterricht ihre eigenen Tablets bzw. Notebooks für Präsentationen, Recherchen, Rechenoperationen, Kommunikation und vieles mehr einsetzen. Während des Besuchs des Bildungsgangs wird allen Studierenden ein Microsoft Office 365 –Account und ein W-LAN-Zugang im Schulgebäude kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Informationsveranstaltung ist so konzipiert, dass auch ein persönlicher Austausch mit derzeitigen und ehemaligen Studierenden dieses Bildungsganges via Chat möglich ist. Nutzen Sie die Gelegenheit zu intensivem und informativem Austausch mit Lehrenden und Lernenden.

Der nächste Studiendurchgang startet Ende August 2021 direkt nach den Sommerferien in NRW.

Anmeldungen zum nächsten Fachschulstart sind bis zum 30. Juni 2021 jederzeit möglich. Die Anmeldung erfolgt online über die Schulhomepage (bkhx.de). Hier finden Sie auch weitere Informationen zu diesem Bildungsgang. Über den folgenden Link erhalten Sie den direkten Zugang zum Online-Live-Event: fsw-live.bkhx.de


Gelungener Projektstart am Berufskolleg Kreis Höxter

Kerstin Eller hat als Bildungscoach für Digitalisierung am Berufskolleg Kreis Höxter fest im Blick, wie die modernen Medien im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können.
Foto: Kerstin Seibert

Kerstin Eller: „Wir müssen Bildung neu denken“

„Der Bildungscoach für Digitalisierung fördert den Einsatz digitaler Medien in Lehr- und Lernprozessen sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen aller am schulischen Bildungsprozess Beteiligten.“ Wie lebendig und zielstrebig solch eine sachliche Formulierung aus der Ausschreibung der Stelle in die Tat umgesetzt werden kann, beweist eindrucksvoll Kerstin Eller aus Brakel. Sie ist nun seit einem halben Jahr als digitaler Bildungscoach am Berufskolleg Kreis Höxter tätig – Zeit für eine erste Bilanz.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die Chance bekommen haben, am Berufskolleg Kreis Höxter solch ein bundesweit einmaliges Projekt an den Start bringen zu können“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher als Leiter des Fachbereichs Bildung und Kreisentwicklung. „Erneut können wir damit unter Beweis stellen, welch hohen Stellenwert die Bildung bei uns im Kulturland Kreis Höxter besitzt.“ Sein Dank gilt vor allem Dr. Burghard Lehmann, dem ehemaligen Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, sowie seiner Nachfolgerin Claudia Holle. Die Osthushenrich-Stiftung unterstützt Projekte zur Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen-Lippe. „Ohne die Förderung des dreijährigen Projekts mit insgesamt 112.000 Euro wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen“, so Schumacher.

Dabei geht es um die „digitale Kompetenz“, also die Fähigkeit aller in der Institution Schule agierenden Personen, digitale Technik zu nutzen, sie zu verstehen, zu bewerten und zu gestalten. „Dies ist nicht nur der Schüssel für erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse, sondern auch für eine Gesellschaft und berufliche Welt, die im Zuge des digitalen Wandels digitale Kompetenz einfordert“, erläutert Schulleiter Michael Urhahne. Eine Befragung von Schülerinnen und Schülern am Berufskolleg habe gezeigt, dass 80 Prozent von ihnen die Bedeutung digitaler Medien in ihrem späteren Berufsleben als hoch einschätzen. „Sie haben deshalb einen Weiterbildungsbedarf in nahezu allen Bereichen formuliert, dem wir mit Hilfe von Kerstin Eller vorbildlich gerecht werden können.“

Als „echten Glücksgriff“ sieht auch Gabriele Böker, Leiterin der Abteilung Schule und Kultur des Kreises Höxter, Kerstin Eller. „Mit ihr als Digitalem Bildungscoach werden die jungen Menschen schwerpunktmäßig im sozialen Bereich noch besser auf die flexiblen Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.“ Hierbei gehe es nicht ausschließlich um den technischen Aspekt, sondern auch um Kompetenzen wie das kritische und interdisziplinäre Denken, die Kreativität, die Fähigkeiten, Probleme zu lösen und Kommunikationsstärke zu entwickeln. „Sie benötigen eine professionelle Anleitung, die sie dabei unterstützt, Funktions- und Wirkungsweisen digitaler Medien kennenzulernen, sie zu verstehen, kritisch zu reflektieren sowie zielgerichtet und verantwortungsvoll in Lern- und Bildungsprozessen einzusetzen“, so Böker.

„Für mich war es wie ein Sprung ins kalte Wasser“, sagt Kerstin Eller, die nach 20 Jahren im Marketing, zuletzt als Art Direktorin einer Agentur, nach neuen Herausforderungen gesucht hat. „Die lange Erfahrung im digitalen Umfeld hat mir den Start allerdings genauso erleichtert wie meine Offenheit für technologische Entwicklungen“, berichtet sie. Die Arbeit mit Menschen mache ihr riesigen Spaß – egal, ob sie mit Schülerinnen und Schülern Projekte umsetzt oder die Lehrenden praxisnah berät und fortbildet. „Über allem steht für mich immer die Frage: Was können wir im Unterricht noch verbessern? Wie können digitale Medien sinnvoll genutzt werden?

Ihre „Feuertaufe“ hat sie bereits am digitalen Tag der offenen Tür des Berufskollegs Kreis Höxter Ende Januar bestanden, der aufgrund der Corona-Pandemie ohne einen einzigen Besucher vor Ort stattgefunden hat. „Das war für mich ein riesiges Erlebnis, mit welchen Engagement und Ideenreichtum sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrenden mitgemacht haben, um ihre Schule auf diese völlig neue Weise vorzustellen“, erinnert sich Eller. „Da haben wir alle gemeinsam festgestellt: Wir können online!“ Die Begeisterung der jungen Menschen und die Bereitschaft, sich voll einzubringen, um die Schule auf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu präsentieren, habe sie selbst mitgerissen. „Nach diesem erfolgreichen Mega-Projekt, das mir viele Türen geöffnet hat, wissen alle, was ich mache“, blickt sie mit einem Augenzwinkern zurück. Und mehr als 1.500 virtuelle Besucher seien der verdiente Lohn für diesen riesigen Aufwand gewesen.

Ohne Frage habe Corona die intensivere Nutzung der modernen Medien enorm beschleunigt. „Man denke nur an das Home-Schooling, das hat einen enormen Schub gegeben.“ Trotzdem sieht Kerstin Eller noch Erweiterungspotential: „Das ist das Spannende an meiner neuen Tätigkeit, die technischen Möglichkeiten in den schulischen Kontext einzubringen und dieser Schule somit auch in Zukunft zu ermöglichen, ihrem guten Ruf gerecht zu werden.“ Dass sie nicht mehr mit dem Auto nach Paderborn zur Arbeit fahren muss, sondern jetzt mit dem Fahrrad in die Schule kommt, ist für die 45-Jährige, die mit ihrer Familie in Brakel lebt, ein angenehmer Nebeneffekt.


Fortbildung Maschinensicherheit

Ende März konnte die Fortbildung zur Maschinensicherheit am Berufskolleg Kreis Höxter durchgeführt werden. Die Oberstufe der Techniker für digitale Produktionstechnik, sowie zahlreiche Fachlehrer vom Berufskolleg brachten sich durch die Firma Pilz auf den neusten Stand. Sicherheitsnormen und Gesetzgebungen, CE-Kennzeichnung, Risikobeurteilung und Absicherungsmethoden waren die Hauptbestandteile der eintägigen Fortbildung.  Viele Techniker hatten Fragen zur Sicherheit der Maschinen in ihren Firmen und spannten mit Praxisbeispielen den Bogen zur Theorie. Durch praktische Übungen mit Systemkomponenten konnte zur funktionalen Sicherheit erlerntes Wissen auch praktisch nachvollzogen werden. Wir bedanken uns bei der Firma Pilz für die umfangreiche und professionelle Fortbildung! 


Fachschule für Wirtschaft – Schwerpunkt Kulturmanagement Studienbeginn im Sommer 2021

Nutzen Sie die Chance und starten Sie im Sommer 2021 mit unserem einzigartigen Qualifizierungsangebot:

  • kostenlos
  • nebenberuflich und
  • online
  • zur/m staatlich geprüften BetriebswirtIn.

Und das Besondere an unserem Fortbildungsangebot: verknüpfen Sie Ihre hauptberuflichen, kaufmännischen Schwerpunkte mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement im Kulturbereich. Mit dem Schwerpunkt Kulturmanagement schaffen Sie diesen Spagat!

Schauen Sie rein

Erklärvideo: https://vimeo.com/512822131

Flyer Fachschule: hier

sprechen Sie uns an: kohlbrock@bkhx.de & gregor@bkhx.de

und melden Sie sich an.

Wir freuen uns auf Sie!

 


Abschied nach 24 Jahren

Mehr als zwei Jahrzehnte leitete Doris Disse die Cafeteria des Berufskollegs Kreis Höxter und verwöhnte mit ihrem Team die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem umfassenden kulinarischen Angebot.

„Es wird schwer, in diese Fußstapfen zu treten. Mit der Suche nach einer Nachfolge steht die Schule vor einer großen Aufgabe“, so Lehrerrat Christian Menne (h.l.), welcher zusammen mit Carina Heck (h.r.) den Dank des Kollegiums übermittelt.

Schulleiter Michael Urhahne (v.l.) bedankt sich bei Frau Disse (Mitte) für die langjährige und gute Zusammenarbeit: „24 Jahre, eine lange und bewegte Zeit, die zeigt, wie zufrieden alle Beteiligten mit dem Angebot und dem Team der Cafeteria waren.“

Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir alles Gute, viel Freude und in diesen Zeiten natürlich besonders wichtig: viel Gesundheit!


Bessere Chancen bei der Bewerbung – TOEIC Test am Berufskolleg Kreis Höxter

Trotz Corona fand auch in diesem Schuljahr schon traditionell der TOEIC Test am Schulstandort Höxter statt. Zahlreiche angehende Industrie- und Bürokaufleute stellten sich der Aufgabe und erzielten wieder sehr ansprechende Leistungen. Die beste dieses Jahrgangs war Franziska Jux mit herausragenden 950 von 990 Punkten.

Der TOEIC-Test wird in Kooperation mit dem Schulstandort Brakel im Rahmen eines Schulwettbewerbs durchgeführt und kann daher sehr günstig angeboten werden. Der große Vorteil dieses Formats ist die dazugehörige Can-Do Liste, die den erreichten Punkten konkrete Tätigkeiten, wie Telefonate führen oder Geschäftsbriefe schreiben, zuordnet und deutlich aussagekräftiger als Zeugnisnoten ist. Legt man Zertifikat und Liste der Bewerbung bei, ist das häufig von Vorteil.

„Mit den Ergebnissen sind wir auch dieses Jahr sehr zufrieden. Der hohe organisatorische Aufwand hat sich gelohnt. Auch im nächsten Schuljahr werden an den Schulstandorten Brakel und Höxter der TOEIC-, aber auch der TOEFL- Test durchgeführt“, führt Andreas Krog, Testverantwortlicher am Schulstandort Höxter, aus.

Der Testverantwortliche am Schulstandort Höxter, Andreas Krog, gratuliert Franziska Jux zu ihrem tollen Ergebnis im TOEIC Test