Erasmus+ GISWELM

KA 202 – Cooperation for Innovation and the Exchange of Good Pratices

Strategic Partnerships for vocational education and training

“How to give the students skills and means on their way

to the European labour market.”

  1. Projektbeschreibung
  2. Ablaufplan des Projektes 2016-2018
  3. First meeting in Spain
  4. First meeting in Germany
  5. Project timetable
  6. Second teachers meeting Italy
  7. Second students meeting Denmark
  8. Tasks to develop ANEX II
  9. Tasks to develop ANEX III

Corona und Hygge – meine Zeit in Norwegen

von Joy Dressen

Vom 20. Januar bis zum 19. Juni 2021 war ich in Norwegen, genauer gesagt in Oslo. Dort konnte ich, dank des Erasmus Programmes, im deutsch-norwegischen Kindergarten als Erzieherin im Anerkennungsjahr viele neue Eindrücke sammeln. Eingesetzt wurde ich in der Gelben Gruppe. Dort warteten 18 Kinder im Alter von 3-5 Jahren auf mich. Unterstützt wurde ich von 3 Kolleg*innen, an die ich mich jederzeit wenden konnte.

Der Start in Oslo war ungewöhnlich, da ich erstmal in Quarantäne musste und nicht viel von der Stadt sehen konnte. Zum Glück gingen die 10 Tage schnell vorbei. Nun hieß es umziehen. Vom Hotel ging es in das Zimmer der deutschen Gemeinde. Ich war erleichtert, dass es größer war, als es auf den Bildern gewirkt hatte. Hier konnte ich mich ebenfalls jederzeit an jemanden wenden, wenn ich etwas benötigte oder Fragen hatte.

Die ersten Tage im Kindergarten waren nicht so leicht, denn es gab das rote Niveau, welches bedeutete, dass ich nur mit einer Kollegin zusammenarbeitete und wir gemeinsam 9 Kinder betreuten. Meine anderen beiden Kolleg*innen waren mit den restlichen 9 Kindern in einem anderen Raum. So lernte ich also erstmal nur einen Teil der Kinder und Kolleg*innen kennen. Nach drei Tagen ging es wieder auf das gelbe Niveau, also alles umräumen und gemeinsam zurück in den Gruppenraum der Gelben Gruppe. Hier lernte ich dann alle Kinder und Kolleg*innen richtig kennen.

In der zweiten Woche war der Wochenplan wieder normal. Dies bedeutete Ausflugszeit. Montags geht die Gruppe auf einen kurzen Ausflug und dienstags auf einen längeren. Dann wird bei gutem Wetter sogar im Park gegessen und ausgeruht. Etwas, das ich aus den Kindergärten, in denen ich in Deutschland bisher gearbeitet hatte, gar nicht kannte. Es war eine großartige Erfahrung. So viel wie in Norwegen war ich zuvor noch nie mit einer Kindergartengruppe draußen. Auch bei Regen ging es nach draußen und zu sehen, wie viel Freude die Kinder dabei hatten in den Pfützen zu springen und zu laufen, war einfach wunderbar.

Es war kalt, sehr kalt, doch eine Kollegin lieh mir ihre Schneehose. Nun konnte ich endlich gemeinsam mit den Kindern den schneebedeckten Hügel runterrollen. Hier habe ich nochmal gelernt Kind zu sein und nicht zum Großteil nur zu beobachten oder Situationen künstlich herzustellen. Schon nach kurzer Zeit durfte ich viele Aufgaben selbst übernehmen. Allgemein wurde mir vom Team viel zugetraut und Vertrauen entgegengebracht.

In dieser Zeit bin ich persönlich ebenfalls gewachsen, ich bin viel gelassener geworden. Hygge ist ein tolles Konzept, welches ich hoffentlich in Deutschland beibehalten kann. Auch traue ich mir viel mehr zu. Besonders die Wochenthemen für die Morgenkreise haben meine Kreativität nochmals auf die Probe gestellt und mir gezeigt, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen spannenden Morgenkreis gestalten kann, an dem nicht nur die Kinder Spaß haben.

In meiner Freizeit konnte ich viel die Natur in Oslo erkunden. Aufgrund der Pandemie ging es leider nicht weiter weg, aber selbst in den 5 Monaten habe ich nicht alles auf meiner Liste abhaken können. Wer also denkt, Oslo wäre langweilig und man hätte schnell alles gesehen, der sollte nochmal genauer hinschauen. So habe ich kurz nach meiner Ankunft einen Wanderrucksack gekauft, damit es bei den Touren im Wald und auf die Berge etwas leichter wird. Wanderschuhe hatte ich zum Glück schon eingepackt.

Für Tage, an denen man vielleicht mal nicht allein irgendwo hin gehen möchte, gibt es die Teestube. Während meiner Zeit fand sie leider fast nur digital statt. Treffen gab es auf Abstand im Park. Es ist eine tolle Möglichkeit sich mit anderen deutschen Studierenden auszutauschen. Besonders da mich niemand besuchen konnte, war es eine willkommene Abwechslung außerhalb der Arbeit sich mit anderen zu treffen und auszutauschen.

Ich kann nur jedem empfehlen, der nach neuen Eindrücken und Inspirationen sucht, ein paar Monate in Norwegen zu verbringen. Mir hat die Zeit viel Positives gebracht und ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte. Ich werde auf jeden Fall nochmal zurückkommen, zwar nur als Besucher, aber es gibt da noch einige Facetten Norwegens, die ich noch erkunden möchte.

Meine Top Tipps: Der Botanischer Garten mit dem Naturkunde Museum und den Vettakollen mit toller Aussicht zum Wandern

Impressions from Denmark, second students meeting

Monday, 25.09.2017: Social Skills, Soft Skills, Job Interviews, Dinner and Bowling

Tuesday, 26.09.2017: Visit to Fynbo Foods

Wednesday, 27.09.2017: Business Life, Conflict Management, Gesteland´s Cultural Theory

  • Hendrik Dam from Hjörring Erhverscenter – Business life in Hjörring
  • Vibeke Rasmussen and Stein-Erik Linna from Jobcenter Hjörring – How the jobcenter helps young people to work abroad

Thursday, 28.09.2017: Trip to Skagen

Friday, 29.09.2017: Entrepreneurship / Summing Up / Evaluation